14. Januar 2018: Rückblick und Ausblick: Vor 5 Jahren standen die Landtagswahlen (20.1.2013) unmittelbar bevor: Was haben die Parteien bei einer Umfrage des Weser-Kurier damals in Sachen Schulwegsicherheit Riede-Felde  versprochen? - Wie geht es weiter? (Teil 4)

Der Weser-Kurier vom 11.1.2013:

Landkreis Verden

Mehr Sicherheit auf den Schulwegen

11.01.20130 Kommentare
Kinder und Jugendliche, die in Riede-Felde (Samtgemeinde Thedinghausen) wohnen, haben einen gefährlichen Schulweg. Über die Landesstraßen 331 und 333 gelangen sie zu einer der drei Schulbushaltestellen.  (Anette Kehlenbeck)

Das sagt die CDU (es antwortet Landtagskandidat Adrian Mohr):

Als neuer Landtagskandidat habe ich mir selbst ein Bild vor Ort gemacht. Unser amtierender Landtagsabgeordneter Wilhelm Hogrefe und ich haben dann sofort die Initiative ergriffen und als erstes die Verlegung des Ortsschildes und damit eine Ausweitung der Tempo 50-Zone angeregt. Unser Vorschlag wurde zügig aufgegriffen. Aber es kann noch mehr getan werden: Eine Querungshilfe in Felde ist sinnvoll. Wir haben einen Runden Tisch aller Behörden angeregt. Dazu sollte die Samtgemeinde Thedinghausen bald einladen.

Das sagt die SPD:

Die SPD ist auf mehreren Ebenen aktiv: Vor Ort prüfen wir gemeinsam mit den engagierten Bürgern, welche Maßnahmen am besten geeignet sind, bringen die entsprechenden Anträge auf den Weg und bleiben am Ball. Auf Kreisebene wollen wir gemeinsam mit den anderen Kreistagsfraktionen eine grundlegende Überprüfung der Verkehrssicherheit im Landkreis Verden anschieben. Und im Landtag will sich die SPD-Landtagskandidatin Dörte Liebetruth für ein landesweit unterstütztes Schulwegsicherungskonzept einsetzen, an dem sich Bürger und Behörden vor Ort orientieren können.

Das sagt die FDP (es antwortet Gero Hocker, Mitglied des Landtags):

Am 16. November habe ich, gemeinsam mit Elternvertretern sowie betroffenen Schüler aus Riede den Schulweg in Augenschein genommen. Durch die mittlerweile veranlasste Versetzung des Ortseingangsschildes konnte eine deutliche Reduzierung der Gefährdung erreicht werden. Auch über eine Querungshilfe wurde diskutiert. Die Polizei spricht sich jedoch dagegen aus, da die Kinder sonst unmittelbar nach der Kurve die Fahrbahn an einer für die Autofahrer nur schwer einsehbaren Stelle überqueren müssten. Nun müssen andere Möglichkeiten geprüft werden. Bis zur Umsetzung könnte ein von den Eltern organisiertes Schullotsensystem zu mehr Sicherheit führen.

Das sagen die Piraten (es antwortet Landtagskandidat Alexander Max Bauer):

Einen Ausbau des Angebots an Verkehrssicherheitstrainings halten wir hier für ebenso angebracht wie bessere Begrenzungen der Straßen und den Einsatz von Schülerlotsen. Auch ein entsprechendes Tempolimit sollte Eingang in den Diskurs finden, an dem vor allem die Betroffenen intensiv beteiligt werden müssen.

 

Nicht die SPD, nicht die CDU, nicht die Grünen und nicht die FDP haben in den vergangenen Jahren dafür gesorgt, dass Schulkinder in unserem Dorf Felde sicher über die Felder Dorfstaße (L 331) zu den 3 Schulbushaltestelle gelangen können oder am Okeler Damm (L 333) (ohne Geh- und Radweg) ungefährdet (als Fußgänger oder per Rad) zur Bushaltestelle gelangen können. - Das ist ein Skandal und ein Armutszeugnis für die (nicht handelnden) Politiker der Landesregierung - aber auch der Landesbehörden und Kreisbehörden! -


Wie geht es weiter?

Kenntnisstand der BI

am 14.1.2018:

 

Am Mi, den 17.Januar 2018 tagt der Haushaltsausschuss des Landtags erneut.

Im nichtöffentlichen Teil steht unsere Eingabe 365

auf der Tagesordnung.

.......

Und wir erinnern an die Regierungserklärung des Ministerpräsidenten Weil :

Stephan Weil

 

Niedersächsischer Ministerpräsident

 

Innovation, Sicherheit und Zusammenhalt –

 

gemeinsam für ein modernes Niedersachsen!

 

Regierungserklärung vor dem Niedersächsischen Landtag

 

am 22. November 2017

Darin heißt es: "...Die Bürgerinnen und Bürger erwarten von uns allen miteinander, dass wir alles dafür tun, damit wir in unserem Land sicher und gut zusammenleben können. Dafür fühlen sich aber zum Glück in Niedersachsen nicht nur die Politikerinnen und Politiker verantwortlich. Deswegen möchte ich gern den Anfang dieser Regierungserklärung dafür nutzen, die vielen tausend Menschen überall in Niedersachsen herzlich zu grüßen, die sich für unser Land gemeinschaftlich und beherzt einbringen – in Bürgerinitiativen und Vereinen, in Kirchengemeinden und in Gewerkschaften, in den Betrieben und in der Freizeit. Diesen Menschen fühlt sich die Landesregierung in besonderer Weise verbunden. (...)

 

Eine solche Regierungsformation war bekanntlich nicht das Ziel der beiden Regierungsparteien im Wahlkampf. Grundlage unserer Zusammenarbeit ist aber eine gemeinsame Überzeugung: Politikerinnen und Politiker haben eine gemeinsame Verantwortung. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger in Niedersachsen um politisches Engagement und insbesondere auch die Beteiligung an Wahlen. Sie dürfen dann von uns auch erwarten, auf dieser Grundlage eine verlässliche und stabile Regierung für Niedersachsen zu bilden.

 

(…)

 

Demografie schließlich ist und bleibt eine Herausforderung, die sich uns in besonderer Weise stellt. Wir müssen in allen Teilen unseres Landes, insbesondere auch in den ländlichen Räumen, gleichwertige Lebensbedingungen vorhalten...."

 

 

 

 


Der GroKo in Hannover ist die Schulwegsicherheit an Landesstraßen in Riede-Felde offensichtlich egal - die Eingabe 365 wird im Haushaltsausschuss wieder vertagt!  - Empörend!!!

4,5 Jahre nach Einreichen der Petition (am 10.August 2013) beim Niedersächsischen Landtagspräsidium hatten die besorgten BürgerInnen in Riede-Felde jetzt - endlich! - am 10. Januar 2018 mit einem positiven Bescheid im Haushaltsausschuss gerechnet. - Aber nix da! - Die Behandlung wurde vertagt!

Presseerklärung von der Grünen im Landtag:

Petition zu Schulwegsicherheit in Riede-Felde erneut vertagt
Grüne: SPD dreht sich um 180 Grad
 „Die SPD Abgeordneten im Finanzausschuss des Landtags fallen um“, kritisieren Detlev Schulz Hendel, verkehrspolitischer Sprecher und Helge Limburg, regionaler Abgeordneter. Sie beklagen, dass sich noch im September 2017 die SPD-Abgeordneten im Finanzausschuss vehement für eine zügige Bearbeitung der Petition eingesetzt hätten, nun aber gemeinsam mit dem neuen Koalitionspartner CDU die Petition erneut verschieben.

„Für mich ist das ein Skandal! Die Petition ist überfällig, nur durch Machtspiele von FPD und CDU kurz vor der Wahl und durch die offensichtliche Schwäche der SPD nach der Wahl wird verhindert, dass die Kinder in Riede-Felde sicher zu Schule kommen können,“ so der grüne Verkehrsexperte Schulz-Hendel.

 „Es ist mir völlig unverständlich, warum die Petition zum wiederholten Mal von der Tagesordnung des Finanzausschusses genommen wurde, wo doch der Verkehrsausschuss bereits einstimmig entschieden hat. Wie oft sollen die Menschen in Riede-Felde denn noch vertröstet werden. Dafür habe ich keinerlei Verständnis. Ich bin gespannt, wie die SPD diese parlamentarischen Spielchen vor Ort erklären wird“, betont der Grünen-Abgeordnete Limburg.

 Zum Hintergrund

Federführend ist der Ausschuss für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr und Digitalisierung. Dieser hat für diese Petition einstimmig „Berücksichtigung“ empfohlen, was einem klaren Auftrag an das Ministerium gleichkommt dem Ansinnen der Petition zu entsprechen.

Am 13. September 2017 wurde die Petition noch mit den Stimmen von CDU und FDP von der Tagesordnung des Haushaltsausschusses genommen, am Mittwoch (10. Januar 2018) waren es SPD und CDU. In der Sitzung am 13. September äußerte sich Maximilian Schmidt (SPD) noch so: „Sollte die Mehrheit aus CDU und FDP der heutigen Behandlung nicht zustimmen, wäre dies ein deutliches Signal an die Petenten, die sich vor Ort für die Schulwegsicherung einsetzen. Es wäre schon einmalig, wenn, nachdem der Fachausschuss ein einstimmiges Votum abgegeben hat, sich der Hausaltsauschuss nicht in der Lage sähe, sich dem anzuschließen, und sich so vor einer Wahl um ein Votum zu dieser wichtigen Petition drückt.“ Heute sehen das seine Nachfolger überraschend anders und drücken sich selbst vor der Entscheidung.


Wie geht es weiter mit der Schulwegsicherheit: Teil 3

Und - ganz aktuell: Am vergangenen Freitag habe ich als Petentin der Eingabe 365 bei der Verwaltung des Landtagspräsidiums in Hannover nachgefragt, wie es denn nun mit der Petition weiter gehe. Ich habe dabei die Auskunft erhalten, dass am kommenden Mittwoch (10.1.18) im Haushaltsausschuss des Landtags (im nichtöffentlichen Teil) über die Eingabe beraten wird. - (Hoffentlich endddddlich mal mit positivem Ergebnis!) -----

 


10. Januar 2018: Die Eingabe 365 Schulwegsicherheit Riede wird heute im Haushaltsausschuss des Landtags behandelt.

Kommen unsere jahrelangen Bemühungen heute endlich zu einem guten Ende? Können Kinder die stark befahrene Felder Dorfstraße bald sicher queren? Wird der Radweg am Okeler Damm endlich gebaut?

 

Schließt sich der ("neue") Haushaltsausschuss dem einstimmigen Votum des federführenden Wirtschaftsausschusses zur "Berücksichtigung" der Petition an?

 

Nach all den tollen Sonntagsreden zum Jahresanfang 2018 - vom Bundespräsidenten, von der Kanzlerin, vom Ministerpräsidenten Weil, von der Landtagspräsidentin Andretta, vom Landrat, etc. wollen wir BürgerInnen endlich die Gewissheit haben, dass Kinder im Dorf Felde heil zur Schulbushaltestelle gelangen können! 


14. Nov. 2017: Wie geht es weiter mit der Schulwegsicherheit? - Teil 2

Seit Jahren hoffen und warten wir auf den Lückenschluss des Radweges an der L 333 (Okeler Damm), der die Gemeinden Riede-Felde (Krs. Verden) und Syke-Okel (Krs. Diepholz) verbindet. Seit dem Sommer 2016 ist dieser Radweg in der Prioritätenliste des Landes Niedersachsen. - (Und wäre nicht Frau Twesten aus egoistischen Gründen zur CDU übergetreten, wäre unsere Petition wahrscheinlich (!) auch im September 2017 im Landtag positiv abgeschlossen worden.) ---

Nun wurde im Rieder Rat am 14. November 2017 das Thema Radwegausbau an der L 333 behandelt.


Nov.2017: Wie geht es jetzt weiter mit der Schulwegsicherheit? - Teil 1

Die Stimmen der Niedersachsenwahl sind ausgezählt. - Glückwunsch an Dörte Liebetruth. -

Was passiert jetzt mit unserer Petition in Hannover? - Stand der Dinge.

Am 15.10.2017 ist Landtagswahl: Wählen gehen!!!

Wer wird in den kommenden fünf Jahren Niedersachsen regieren? - Nach dem egoistischen Wechsel von Elke Twesten zur CDU sind vorgezogene Neuwahlen fällig. -

Wer wird das Direktmandat im Wahlkreis 61 erringen? Dörte Liebetruth (SPD) (3. von rechts) und Doris Gerken (Grüne) (5. von rechts) werden sich weiterhin für mehr Sicherheit auf dem Schulweg in Riede-Felde engagieren.

Herr Mohr (CDU) spricht mit "gespaltener Zunge": Einerseits betont er, sich für die Petition Schulwegsicherheit einzusetzen und dann tut er das Gegenteil: Er verhindert die positive Bescheidung im Landtag. ----

(Das Foto entstand am 7.Sept.2017 in Felde bei der Veranstaltung: Wir haben die Wahl - und wir haben Verkehrsprobleme in Riede und Felde)

Persönliche Tipps zur Landtagswahl am 15. Oktober 2017 findest Du hier.


Wir waren sooooo nah dran. Aber Dank der Hinterbänkler Frau Twesten (jetzt: CDU) und Herr Mohr (CDU) und der neuen Mehrheit im Parlament wurde die Petition jetzt nicht abgeschlossen. - Wie fürsorglich ist das denn??

Die traurige Nachricht vom 13. September 2017:

Werte MitstreiterInnen,
sehr geehrte Damen und Herren,
tja, des deutete sich ja Ende letzter Woche an. Die Petition wird jetzt nicht abschließend positiv beschieden!

Warum? Weil Frau Twesten die Fraktion gewechselt hat. Weil jetzt nicht mehr Rot-Grün die Mehrheit hat. Weil der Haushaltsausschuss das Ergebnis des Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, wo CDU und FDP dem Votum "Berücksichtigung der Petition" bereits zugestimmt hatten, nicht übernehmen wollte. Weil Herr MdL Mohr aus Dörverden, der die Sorgen der Betroffenen hier in Riede-Felde seit 5 Jahren kennt, sich nicht für mehr Schulwegsicherheit an Landesstraßen in Riede-Felde einsetzt und sich
nicht für mehr Schulwegsicherheit an Landesstraßen in Riede-Felde entscheiden mochte. -

 

Herr Mohr (CDU)  ist seit dem 13. Februar 2013 im Landtag, weil er bei der Landtagswahl am 20. Januar 2013 (nur)  ca. 1000 Erststimmen mehr als Frau Dr. Liebetruth (SPD) in unserem Wahlkreis errungen hat. (Ich hatte an dem Tag Geburtstag; deshalb erinnere ich mich an die Wahl.)  Neben dem Haushaltsausschuss ist Herr Mohr auch noch im Petitionsausschuss, wo die meisten Petitionen behandelt werden.
(Beispiele aus der Arbeit: Bei der letzten Sitzung des Petitionsausschusses wurden ca. 75 Eingaben behandelt. Und: Man sagt, ca. 95 % der Eingaben aller Petitionen werden nach der Diskussion im Petitionsausschuss mit „Sach-und Rechtslage“ in die Ministerien gegeben. Petitentinnen und Petitenten wird daraufhin die Sach- und Rechtslage erläutert. Das heißt, die Petition wirft nach rechtlicher Prüfung kein neu zu klärendes Problem auf. - Schnell erledigt!
Aber: Ganz anders ist es bei „Berücksichtigung“. In diesem Fall muss die Petition vollumfänglich von der Fachebene geprüft werden.)
Und dieses hohe Ergebnis hatten wir erreicht - im (für diese Petition) zuständigen Ausschusses für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, wo auch CDU und FDP dem Votum "Berücksichtigung der Petition" zugestimmt hatten. Das will schon was heißen!
 
Herr MdL Mohr kannte also die Regeln und wusste also, wie gewiss sich die Ausschussmitglieder FÜR SCHULWEGSICHERHEIT HIER IN RIEDE - FELDE waren. Dass er trotzdem - erst mal - einen positiven Bescheid auf dem Rücken der Kinder verhindert hat, ist schade/bedauerlich/ätzend...  -
 
Wer mehr über die engagierte Unterstützung von Herrn Mohr aus Dörverden für unsere BI Schulwegsicherheit an Landesstraßen erfahren möchte, kann sich hier informieren:
 
In der Hoffnung, dass die politisch Verantwortlichen in Gemeinde, Samtgemeinde, Kreistag und die Verwaltungen im Rathaus Thedinghausen  und im Kreishaus sich des Problems Schulwegsicherheit auf dem Weg zur Bushaltestelle in Riede-Felde endlich mal annehmen, I.L. für die BI Schulwegsicherheit an  Landesstraßen Riede- Felde

Zu früh gefreut? - Nach dem positivem Votum im Wirtschaftsausschuss im August 2017 und den positiven Hinweisen von MdL Mohr hofften wir, dass jetzt endlich mehr Schulwegsicherheit kommt. - Und bedankten uns schon. Aber....

.... offenbar hat es im Haushaltsausschuss des Landtags noch Nachfragen gegeben .... Die Entscheidung wurde vertagt. Herr MdL Mohr war dabei.

Dass es am 13.9.2017 zu einem positiven Ergebnis kommt, ist natürlich aus Sicht der Kinder und Eltern sehr wünschenswert.

Herr Mohr hat als Kandidat und als hiesiger Landtagsabgeordneter Kenntnis von den Sorgen gehabt und hat in verschiedenen Phasen handelt mitgewirkt. Näheres findet man hier.


Und immer gilt: Aktuelle Informationen gibt es unter "Chronologie" - also schau mal rein!


Was im Interesse der Schulwegsicherheit an den Landesstraßen in Riede-Felde passiert bzw. leider nicht passiert,

kann man unter dem Menupunkt "Chronologie" nachlesen.


Wir haben die Wahl - und Verkehrsprobleme in Riede und Felde - 7.9.2017:


MdB Christina Jantz-Herrmann besucht am Sonntag, d. 30. Juli das Felder Schützenfest

Im Sommer 2013 war Christina Jantz schon mal in Riede-Felde um sich gemeinsam mit Herrn MdL Gerd Will und Frau Dr. Liebetruth über die mangelnde Schulwegsicherheit hier an den Landesstraßen zu informieren. - 

Was ist seit dem passiert?

Bei der Schulwegsicherheit in Felde: fast nix - minimale Versetzung des Ortseingangsschildes bei der Fa. Voigt und ein Stopp- Schild an der Einmüngung der L 333 Okeler Damm in die L 331.

Bei Frau Jantz: vieles - sie im Herbst 2013 in den Bundestag eingezogen und arbeitet dort seitdem als SPD-Abgeordnete, sie hat Herrn Herrmann geheiratet und ist nun Mutter eines Sohnes.

Frau MdB Jantz-Herrmann wird am Sonntag, d. 30. Juli 2017 in der Zeit von 11.30 h - ca. 13 h das Felder Schützenfest besuchen. Vielleicht trifft sie dort ja die abgebildeten Personen wieder - auch wenn die Grundschulkinder jetzt der Grundschule entwachsen sind und auch Anna inzwischen Ihr Abitur in der Tasche hat und nicht mehr täglich die 500 m vom Okeler Damm zur Bushaltestelle mit dem elterlichen Auto gebracht werden muss. Immer noch starten ca. 60 Kinder aus von Felde aus zu den diversen Schulen - und an der vielbefahrenen L 331, die Richtung Bremen beim Autobahnanschluss Arsten zu "B6 neu" wird, gibt es nach wie vor an den drei Schulbushaltestellen keine Ampel, keine Querungshilfe und keinen Zebrastreifen und  der Radweg an der L 333 (Felde-Okel) ist zwar in der Prioritätenliste des Landes - aber sonst tut sich nix. -

Wir werden Frau Jantz-Herrmann bitten, sich beim Verkehrsministerium über die Belastungenen hier 15 km südlich von Bremen und ganz am westlichen Rand des Landkreises Verden, wo die Landesstraßen L 331 und L 333 als "Ersatzautobahnen" fungieren zu informieren und dafür Sorge zu tragen, dass die zuständigen Verkehrsbehörden und Schulträger ihrer Pflicht in Sachen Schulwegsicherheit auch nachkommen.


1.2.2017: Nachfrage im Landtag in Hannover zur Petition - Warum passiert nichts im Interesse der Kinder an den Landesstraßen L 333 und L 331 in Hannover? Wann kommt der Radweg Felde-Okel an der L 333, der ja nun in der Prioritätenliste des Landes ist?

Klicke auf die Bildunterschrift oder das Bild selbst um weitere Informationen zu erhalten!


Jahrestag am 16.Nov. 2016: Vor vier Jahren am bitterkalten 16. November 2012 baten wir "vor Ort" Landtagskandidaten und Kreistagspolitiker darum, sich für mehr Schulwegsicherheit an der L 331 und L 333 im Dorf Felde einzusetzen

Bericht der Kreiszeitung Thedinghausen: "Schon 547 Unterschriften für Schulwegsicherheit in Felde" vom 16.11.2012) (Foto u. Bericht von J.Behr)


,,,,, eine unendliche Geschichte?

Erreicht wurde wenig - trotz intensiver Bemühungen mit Postkarten, Plakaten, Bannern und Anträgen auf verkehrsbehördliche Anordnungen. Die im August 2013 eingereichte Petition wurde am 25.Juni 2014 vom niedersächsischen Landtag der Landesregierung "zur Erwägung" überwiesen. Es hieß, die Landesregierung hätte jetzt 6 Monate Zeit, um sich der Schulwegsicherheit an den Landesstraßen anzunehmen. ----

Mittlerweile sind 29 Monate vergangen. -

Untätigkeit und Aussitzen werden groß geschrieben!




Jucheee - ein Teilerfolg!

Der Radweg an der L 333 Felde-Okel ist jetzt in der Prioritätenliste des Landes!

Endlich!!! - Bei der Fortschreibung des Radwegekonzeptes 2016 des Landes Niedersachsen wurde der dringend benötigte Radweg zwischen Felde und Okel im Juni 2016 in die Prioritätenliste aufgenommenen.

BürgerInnen in Felde, Okel, Riede und umzu freuen sich, dass sie die Nachbarn nun auch per Rad besuchen können und Kinder sicherer zur  Bushaltestelle kommen.


Wir warten gespannt auf die Ergebnisse der Studierenden der Hochschule Bremen!

Achtung - Kinder in Gefahr !

Gefahr lauert auf dem Schulweg

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, liebe Kinder,

wir, die Mitglieder der Bürgerinitiative „Schulwegsicherheit an Landesstraßen in Riede-Felde“ möchten Sie und Euch über den Stand unserer Bemühungen für mehr Schulwegsicherheit an den beiden Landesstraßen L 331 und L 333, die durch unser Dorf Felde verlaufen, informieren.

(Felde war und ist ein Dorf 20 km südlich von Bremen. Seit 40 Jahren bilden Felde, Heiligenbruch und Riede die Gemeinde Riede. Riede wiederum ist Teil der Samtgemeinde Thedinghausen. Und die Samtgemeinde Thedinghausen ist eine von acht Gemeinden/Städten im Landkreis Verden. Insgesamt kann man sagen: Wir sind mitten in Niedersachsen.)


Der Landkreis Verden:

Die Samtgemeinde Thedinghausen, die  vom übrigen Kreisgebiet durch die Weser getrennt ist, ist flächenmäßig die größte der 8 Kommunen.

Die heutige Gemeinde Riede, ganz im Westen der Samtgemeinde Thedinghausen und des Kreises gelegen,

war bis zur Gebietsreform 1972 Teil von Kreis Grafschaft Hoya (mit der Kreisstadt Syke). ---

Entscheidungen zur Schulwegsicherheit an Landesstraßen in Riede-Felde werden jetzt vom Landkreis Verden in Verden, vom Kreistag in Verden, von der PI Osterholz/Verden in Verden, von der niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr - Geschäftsbereich Verden in Verden, von der SAM Oyten und vom Samtgemeinderat und der Verwaltung in Thedinghausen getroffen. - Und natürlich vom Land Niedersachsen - denn es sind ja Landesstraßen - und keine Gemeindestraßen oder Kreisstraßen oder Bundesstraßen.

Ein "bisschen" dabei ist auch noch der Landkreis Diepholz in Diepholz und die NLBStV in Nienburg, denn die Strecke an der L 333 (Felde-Okel) liegt zur Hälfte (2 km) im Landkreis Verden und die andere Hälfte (2km) im Landkreis Diepholz.


vier Schulbushaltestellen an den Landesstraßen L 331 u. L 333 in Felde

Download
Lageplan der vier Schulbushaltestellen in Felde an der L 331 und L 333
Kinder und Jugendliche aus Felde und Heiligenbruch besuchen die Grundschule in Riede, die Oberschule in Thedinghausen, die KGS in Kirchweyhe, das Gymnasium in Syke, das Gymnasium in Achim, die Ganztagsschule in Syke, das Gymnasium in Verden, die ev. Bekenntnischule in HB, die beruflichen Gymnasien in Syke und Verden-Dauelsen, die BBS in Syke und Verden. Egal, wohin sie mit dem Bus fahren - alle vier Bushaltestellen in Riede-Felde liegen an Landesstraßen und es gibt keine Bedarfsampel, keinen Zebrastreifen, keine Querungshilfe und an der L 333 nicht einmal einen Fußweg neben der Fahrbahn!
Bushaltestellen in Felde Lageplan zur P
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richtiges Verhalten an Bushaltestellen: Idee und Realität

  • An den 4 Bushaltestellen an der L 331 und L 333 in Felde gibt es keine Parkbucht.
  • Keine der Haltestellen ist mit einem schwarzen Punkt markiert (Warnblinkanlage einschalten!) (Information der Landesverkehrswacht Niedersachsen),
  • ...denn im Landkreis Verden wurde keine Liste erstellt, an welchen Schulbushaltestellen im Landkreis die Blinkanlage einzuschalten ist!  Warum?
  • .... Und entsprechend müssen die Autofahrer auch nicht Schritttempo - wie bei eingeschalteter Blinkanlage verlangt - fahren.   
  • Und so müssen die Kinder an den vielbefahrenen Landesstraßen in Felde sehen, dass sie heil über die Straße kommen!              

Die Landesverkehrswacht gibt es nicht im Landkreis Verden, der Landkreis ist in dieser Frage untätig, die Samtgemeinde leitet (nur) Anträge weiter und es heißt: Für Landesstraßen ist das Land Niedersachsen zuständig! - Aber die Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr tut nichts, wenn nicht die Untere Verkehrsbehörde (für uns: Landkreis Verden) in Absprache mit der Polizei die Notwendigkeit attestiert. So ist das eben.


"Verkehrsunfälle passieren nicht. Sie werden verursacht." betont der Minister Schünemann am 21.3.2012

"Wer Kinder schützen will, muss nicht nur davon reden - sondern es auch tun!" sagen wir BürgerInnen.

Copyright: Peter Baldus


Am 14. November 2017 tagt der Rat Riede und behandelt in dieser Sitzung auch das Thema Radwegebau an der L 333 (Okeler Damm). Der Lückenschluss des Radweges zwischen Riede-Felde (Krs. Verden) und Syke-Okel (Krs. Diepholz) wird schon lange dringend gewünscht und gefordert. - Nun berät der Rieder Rat über Möglichkeiten, die Realisierung zu unterstützen.